23.01.2018 Glentanner / Mount Cook (Aoraki)

wir erwarten die Dunkelheit

Am Ufer des Lake Tekapo erwarten wir die Dunkelheit, schauen zu wie langsam ein Stern nach dem anderen erscheint. Irgendwann hat auch die japanische Fraktion Schlaf und wir den wolkenlosen Glitzerhimmel ganz für uns. Die Milchstraße spannt sich als helles Band über das Firmament und funkelt in tausendfacher Ausführung… Stargazing – so klar haben wir das selten gesehen. Es ist wunderschön – bis zur Genickstarre …

Stargazing

Auch tagsüber bleiben die Wolken fern und das Panorama ist grandios. Entlang der Südalpen führt unser Weg, ihr frostiger Star ist der Mount Cook oder Mount Aoraki, wie die Maori ihn nennen. Der Berg ist nach einem ihrer Götter benannt – nach dem, „der durch die Wolken stößt.“

auf dem Weg nach Lake Pukaki

Wir radeln bis zum Lake Pukaki und folgen dem Ufer bis zum Fuße des Mt. Aoraki. Der See ist noch schöner wie der Tekapo von gestern. Wie ein blankgeschliffener Himmelsspiegel liegt er in seinem 35 km langen Bett, dieses reine Blau scheint nicht von dieser Welt zu sein.

Lake Pukaki

Lake Pukaki und Mount Cook, zwei Stunden später…

Morgen möchten wir sehr gerne in den National Park wandern. Leider steht die Wetterprognose auf Regen, aber wir hoffen, dass sich der Berg nicht um wetter-online schert…

 

2 Gedanken zu „23.01.2018 Glentanner / Mount Cook (Aoraki)

  1. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann dürfte es jetzt soweit sein. „Tata, Alles Gute zum runden Geburtstag.“
    Wünsche euch weiterhin eine gute Fahrt. Müsste eigentlich nicht so bergig sein, dafür allerdings mit einem super Panorama!
    LG
    Ralf

    • Hi Ralf, Danke Danke! Panorama war uns wichtiger wie die Höhenmeter. Wo sind eigentlich Deine Aufkleber von wegen „ganz nett hier aber waren sie schon mal in Baden Württemberg?“, die könnte man täglich kleben …

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