26.01.2018 Te Anau

In all dem Gewusel am gestrigen Abend haben wir vergessen das fünfte Gebäude in Tarras zu erwähnen: die Öffentliche Toilette. Dort bekommt man frisches kühles Trinkwasser (bei 32 Grad Celsius extrem wichtig!) und ich wage zu behaupten, dass Neuseeland weltweit die größte „Öffentliche Toiletten Dichte“ aufweist – immer sauber und gratis!

Der Wind hat sich in der Nacht ausgetobt und viele viele Blätter hereingeweht …

wenn der Wind weht

Von Cromwell radeln wir durchs sehr hübsche Kawarau Tal. Die sanft geknautschten machen felsigen Formationen Platz, dort wo der „Roaring Meg“ mündet, üben sich Paddler an diversen Drehungen. Früher haben Golgräber im Tal nach dem großen Reichtum geschürft.

ehemalige Goldgräbersiedlung

Die Wiege des Bungee Jumpings liegt hier in diesem Tal, von der Kawarau Bridge haben sich die ersten Wahnsinnigen an Seilen in den Fluss gestürzt, sie haben auch heute noch viele Nachahmer.

die Wiege des Bungee Jumping

und die heutigen Jünger/innen!

Kurz vor Queenstown biegen wir zum Airport ab, auf der Suche nach einem Auto. Wir möchten so gerne auch den Süden der Insel erkunden, in der „Kürze der Zeit“ wird uns aber nicht alles auf zwei Rädern möglich sein … Dieters Führerschein muss übersetzt werden, dann steht der Sache nichts mehr im Wege.

Mit unserem neuen Gefährt halten wir gleich mal am See und springen hinein. Dann geht es bis Te Anau, von wo aus wir morgen in den Milford Sound aufbrechen wollen. So ein Motor mit Klimaanlage hat schon auch was für sich, wenngleich ich mich noch nicht an das Gefühl gewöhnen kann auf der „Fahrerseite“ zu sitzen und kein Lenkrad zu haben … (Wenn der Hund aus der „Fahrerseite“ schaut, oder hochgelegte Füße einem beim Radeln überholen – irritierend …)

3 Gedanken zu „26.01.2018 Te Anau

  1. Habe gerade mal das Wetter am Milford Sound gecheckt. Muss ein super Tag gewesen sein! Mit dem Fahrrad wären da aber sicher ein paar Höhenmeter zusammengekommen :-). Weiterhin gute Fahrt.

    • es war einfach nur wunderbar … wobei Regen sicherlich auch was hat – dann sind die Wasserfälle vermutlich noch mehr beeindruckend … hier ist seit Tagen kein Regen (Jahrhundertsommer und viel zu heiß, laut Einheimischen) und wenn das so weiter geht, trocknen die Wasserfälle gänzlich aus … dauert noch drei Tage, dann isses soweit … man kann halt nicht alles haben, eins so perfekt wie das andere, denke ich

    • Mit Motor natürlich ganz gechilled … ich weiß nicht ob wir den Rückweg mit Radel und Gepäck geschafft hätten, von unten ist abartig steil – zumindest kam es mir so vor …

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