24.01.2018 Omarama

Die Milchstraße war wieder unglaublich! Schaut Euch das Foto von gestern an, es ist nicht getürkt …

Aber von wegen der frühe Vogel kann mich mal…  Das klare Wetter hat uns schon früh aus den Federn getrieben. – Der Berg rief nach uns!

Mount Cook im Abendlicht

Zuerst noch 29 km strampeln, dann haben wir den Aussichtspunkt erreicht um den Tasman Glacier zu bewundern. Man sieht das Eis nur an der Abbruchkante, obenauf liegt die Moränenschicht, die er mit sich nach unten bringt. Einige wenige Eisstücke schwimmen im See. Leider schmelzen die Gletscher hier rapide. Der Tasman hat noch 22 km, ist 600 Meter tief, doch jedes Jahr verliert er zwischen 400 und 800 Metern! Man kann noch erahnen, wie groß er vor zwei Jahrzehnten gewesen ist …

Dieter und ich sitzen lange auf einem Felsen, schauen, essen Käsebrot und fühlen uns an den Khumbu Gletscher am Mount Everest erinnert…

Tasman Lake and Glacier (die Abbruchkante befindet sich zwischen unseren Ohren)

Danach geht es zur anderen Seite des Berges: Mount Cook Village. Von hier aus kann man sehen, wie unsere frostigen Freunde ihre Gletscherzungen herunterhängen lassen. Sowas kennen wir gar nicht und sind total fasziniert. Überhaupt: ich könnte hier alle 5 Minuten ein Foto machen …

hier strecken uns die Gletscher ihre Zungen aus ewigem Eis entgegen

Die späteren Stunden bringen Wolken und Niesel mit sich, da rollen wir aber schon mit Rückenwind zurück, am Pukaki Lake hinab – bis nach Omarama. Der frühe Vogel hat alles richtig gemacht …

Unterwegs winken uns Nadine und Maik, wir tauschen uns am Straßenrand aus, die beiden dopen uns mit kühlem, ausgesprochen leckerem Ginger Beer …

In Omarama plündern wir den Supermarkt, schließlich gibt es was zu feiern und unsere Vorräte sind ratzebutz vernichtet. Schauen wir mal ob die Neuseeländer in Sachen „prickelnde Plörre“ den Franzosen das Wasser reichen können …

Ein Gedanke zu „24.01.2018 Omarama

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