06.01.2018 Ngaruawahia

Gestern sind wir mit der Bahn nach Auckland rein gefahren, haben Dinge wie Camping Gas, einen Adapter für s neuseeländische Stromnetz, SIM Karte für´s Telefon und vor allem Lebensmittel besorgt. Bis halb acht konnten wir uns krampfhaft wach halten. Heute Morgen um halb sieben sind wir aus dem Koma erwacht. Perfekte Zeit – Jetlag ade, das war der Plan.

Unsere Vermieterin wohnt im Zimmer nebenan. Wir haben sie weder gesehen noch kommen gehört. Nur ihr Rasierer zeugte heute Morgen – malerisch in der Dusche platziert – von ihrer Anwesenheit. Man will keine Einzelheiten wissen, nur: es war nötig! Ins Land der Hobbits grüßt Chewbaka (den hätten wir aber auf jeden Fall gehört…)

hmmm?

Ab auf´s Radel, raus aus der Stadt. Outlets und Großmärkte reihen sich aneinander. Die Tankstellen werben mit: „Fuel your mission“. Wir haben noch ein paar Nudeln von gestern im Gepäck.

Die Namen auf den Ortsschildern klingen häufig nach Aloha und Waikiki. Erinnerungen an unseren Aufenthalt in Hawaii 2007 regen sich im Kopf. Auch wenn wir damals in die andere Richtung losgeflogen sind, die grobe Richtung stimmt ja …

Der Linksverkehr fordert vor allem beim Abbiegen unsere ganze Wachsamkeit. Dieter sagt: „Man gewöhnt sich daran, dass die Autos aus der falschen Richtung kommen“. Durch das seitenverkehrte Denken, verwechselt er allerdings beim Sprechen immer die Richtung …

Heute Abend haben wir unser Zelt in Ngaruawahia aufgeschlagen. Obwohl es den ganzen Tag über komplett bewölkt und teils vernieselt war, sieht man deutlich die Abdrücke von Trikot und Hose. Das wird uns für morgen eine Lehre sein, direkt die Haut mit 50er Creme zu schützen.

Tausende davon säumen den Straßenrand

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