15.02.2018 Turangi

Die Maori nennen Neuseeland „Aotearoa“ – das Land der langen weißen Wolke. Dank leerer Teller und gnädigem Wettergott ist die lange weiße Wolke aufgerissen, der Himmel strahlend blau. Das bedeutet für uns: gleich nach dem Frühstück jeden Millimeter Haut schön mit 50 + Sonnencreme zukleistern, dann kann es losgehen.

Wir beradeln die nähere Umgebung von Taupo. Huka Falls, Lookouts … Am Aratiatia Staudamm wird alle zwei Stunden das große Schleusentor geöffnet. Just in time kommen wir acht Minuten vor zwölf dort an und können Zeuge werden, wie sich das kleine Rinnsal zwischen den Felsen – innerhalb kürzester Zeit – in einen tobenden Fluss verwandelt…

vorher …

… fünf Minuten später

Mittagspause in der Acacia-Bay. Ein umgedrehtes Boot dient uns gleichzeitig als Stuhl und Tisch. Hier packen wir unseren Proviant aus. Zwei flauschige junge Enten schätzen diese Situation goldrichtig ein. Schnell kommen sie herbeigewatschelt, platzieren sich direkt vor unseren Füssen. Ohne jegliche Furcht beginnen sie, meinen Radschuh, meine Knöchel zu beschnäbeln und springen so lange an meinen Beinen hoch (!) bis ich endlich mein Pausenbrot mit ihnen teile … das haben die sicherlich schon öfter geübt …

freche Enten-Bande

Vom Mount Tauhara, den wir nachmittags noch ein Stück weit erklimmen, hat man eine wunderbare Aussicht auf den Lake Taupo und die umliegenden Berge, mit denen wir morgen auf Tuchfühlung gehen wollen. – Wir essen jetzt auch wieder brav den Teller leer, damit nichts schief geht!

Lake Taupo … zu dem Wolkenkrönchen wollen wir morgen laufen …

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